Jean-Michel Bonvin

Jean-Michel Bonvin, Prof. Dr.
Professor, Université de Genève, Genève

Jean-Michel Bonvin ist Professor für Soziologie und Sozialpolitik an der Hochschule für Soziale Arbeit und Gesundheit – EESP – Waadt. Die Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Tätigkeit sind Sozialpolitik, Arbeitsmarktpolitik, organisatorische Innovation im Öffentlichkeitsmanagement und im Management sozialer Einrichtungen, Arbeits- und Unternehmenssoziologie sowie Gerechtigkeitstheorien, u.a. die Vorgehensweise nach den Sachkenntnissen von Amartya Sen die er in seinen verschiedenen Forschungsarbeiten einsetzt.

Seine Forschungsprojekte wurden u.a. vom Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der Wissenschaftlichen Forschung (SNF) und von der europäischen Kommission finanziert. Er ist gegenwärtig Mitglied des Management Committee der Projekte CAPRIGHT (EU-FP6), WORKABLE (EU-FP7) und EDUWEL (EU-FP7-Marie Curie). Er hat ebenfalls als Schweizer Experte in den Programmen COSTa15 “Reforming Social Protection Systems in Europe” et COSTa34 “Gender and Well-Being” mitgewirkt. Er ist Mitglied des Redaktionsrats von folgenden Zeitschriften: Négociations, Les politiques sociales, Finance & the Common Good, Soziale Passagen und Revue suisse de travail social. Er ist ebenfalls Mitglied der Commission externe d’évaluation des politiques publiques des Kantons Genf (CEPP).

Er ist Autor verschiedener Publikationen darunter Transforming Gendered Well-Being in Europe, London, Ashgate, 2011 (mit A. Woodward und M. Renom), Erwerbsarbeit und Armut, Zürich, Seismo, 2009 (mit S. Kutzner und M. Nollert), Amartya Sen, Une politique de la liberté, Paris, Michalon, 2008 (mit N. Farvaque), Enron and the World of Finance, New York, Palgrave McMillan, 2005 (mit P. Dembinski, C. Lager und A. Cornford) und L’Organisation internationale du travail, Etude sur une agence productrice de normes, Paris, PUF, 1998. Die SVSP präsidert er seit 2008.