Kongress: Geschlechterarrangements im Post-Wohlfahrtsstaat

14./15. Juni 2012, Universität Freiburg/CH

Die Tagung will das komplexe Wechselverhältnis von Geschlechterarrangements und Sozialstaat aus interdisziplinärer Perspektive beleuchten.

Nationale SKOS-Tagung: Zu jung, um alt zu sein

Auf dem Arbeitsmarkt sind sie kaum mehr gefragt, doch bis zur Pensionierung vergehen noch Jahre: Immer mehr Menschen im Alter zwischen 46 und 64 beziehen Sozialhilfe. Besonders betroffen sind die über 55-Jährigen. Viele Personen dieser Altersgruppe werden zu sogenannten Langzeitfällen und die Sozialhilfe wird zur strukturellen Unterstützung. Verliert die Sozialhilfe aber den Charakter der individuellen Überbrückungshilfe, muss von einer «Verrentung» gesprochen werden.

Die Tagung beleuchtet das Thema aus verschiedenen Perspektiven: Beispiele aus der Sozialhilfepraxis und Massnahmen auf der Ebene der Sozialpolitik zeigen Lösungsansätze im Umgang mit dieser Altersgruppe auf.

Franziska Ehrler wird neue Geschäftsführerin

Franziska Ehrler ist Leiterin des Fachbereichs Grundlagen der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe SKOS. Sie hat 2010 ihr Studium der Politikwissenschaft an der Universität Bern abgeschlossen und seither in einem Teilpensum für das Kompetenzzentrum für Public Management (KPM) der Universität Bern sowie das Kompetenzzentrum Sozialwissenschaften (FORS) an der Universität Lausanne gearbeitet. Sie ist bestens vertraut mit der Materie und verfügt über profunde Kenntnisse über die schweizerische Sozialpolitik, die Sozialhilfe und ihre Leistungen.

Call for Papers: Geschlechterarrangements im Post-Wohlfahrtsstaat

Tagung, 14./15. Juni 2012, Universität Freiburg/CH

Die Tagung will das komplexe Wechselverhältnis von Geschlechterarrangements und Sozialstaat aus interdisziplinärer Perspektive beleuchten.

Die Position der schweizerischen Vereinigung für Sozialpolitik

Der Vorstand der SVSP hat in einem rund einjährigen Prozess ein Grundlagenpapier zur sozialpolitischen Position der SVSP erarbeitet. Es besteht aus Grundsatzüberlegungen, die eine moderne, nachhaltige Sozialpolitik definieren. In der Beilage überlassen wir Ihnen das Grundlagenpapier und sind gespannt auf Ihre Meinung! Es würde uns freuen, von Ihnen einen Kommentar, eine Ergänzung oder eine Kritik zu diesem Papier zu erhalten.

Das Wörterbuch der Sozialpolitik

Das Wörterbuch der Sozialpolitik

  • vereinigt das Fachwissen und die Erfahrung von 337 Autorinnen und Autoren aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung, Justiz und Nichtregierungsorganisationen.
  • enthält Beiträge zu 758 Stichworten und dient Fachleuten wie Laien als Orientierungshilfe in der immer komplexer werdenden Materie der sozialen Sicherheit.
  • bietet eine Gesamtschau der Sozialpolitik, da es interdisziplinär erarbeitet worden ist.
  • erlaubt dank der engen Zusammenarbeit mit dem Westschweizer “Dictionnaire suisse de politique sociale” einen Austausch von Wissen und Erfahrung über die Sprachgrenze hinweg.
  • ist, nicht zuletzt dank der zahlreichen Querverweise und Literaturangaben, ein umfassendes Kompendium des aktuellen sozialpolitischen Wissens.
  • ist im Rotpunktverlag erschienen.

Wohlstand durch Gerechtigkeit

Wohlstand durch Gerechtigkeit
Deutschland und die Schweiz im sozialpolitischen Vergleich

In der Schweiz und in Deutschland steht der Sozialstaat unter erheblichem Legitimationsdruck. Die Diskussionen zur Zukunft der Rentenversicherung, zur Finanzierung des Gesundheitswesens, zur Gestaltung der Familienpolitik oder die Auseinandersetzungen rund um die Sozialhilfe und die Arbeitsmarktpolitik sind heftig; die Deutungsbemühungen der politischen Eliten erscheinen oft hilflos.

In Deutschland gilt die schweizerische Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (AHV/IV) als beispielhaft: Sie funktioniert wie eine Grundversicherung und wird aus allen Einkommen finanziert.

In der Schweiz ist die AHV zur symbolträchtigen Einrichtung gegen Szenarien zum Abbau der sozialen Sicherheit geworden.Es liegt nahe, das deutsche und das schweizerische Sozialsystem einmal systematisch miteinander zu vergleichen. Es geht unter anderem um die Frage, inwieweit lohnarbeitszentrierte Absicherung und Orientierung am Lebensstandard noch geeignete Lösungsansätze für die soziale Sicherheit sind.

Das Buch ist im März 2006 im Rotpunktverlag erschienen.

80 Jahre SVSP – eine Art Lebenslauf

1926 schlossen sich die Schweizerische Vereinigung zur Förderung des internationalen Arbeiterschutzes und der Schweizerische Verein für Sozialversicherung zur Schweizerischen Vereinigung für Sozialpolitik zusammen. Die Vereinigung verpflichtete sich damals im Zweckartikel ihrer Statuten, “den Gedanken der fortschrittlichen Sozialpolitik in weitere Kreise zu tragen und an dessen Förderung auf nationalem und internationalem Boden mitzuarbeiten.”